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Die Schule kann kommen

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Richtig lernen - mehr wissen

1. Überleg dir genau, was du wissen musst.

Oftmals hat man als Schüler den Eindruck, die Menge des Stoffes einfach nicht bewältigen zu können. Dieser Eindruck kann eine richtige Lernblockade sein. Bei vielen Themengebieten ist es allerdings so, dass es zunächst einmal genügt die Grundsätze zu verstehen, um anschließend tiefer in den Stoff vordringen zu können. Schreib dir also die Eckpunkte des Lernstoffes auf einen Zettel und überlege erstmal, wie du was und wann lernen willst. Am besten du nimmst dir einen Kalender zur Hand und trägst für jeden Tag die Themengebiete ein, die du jeweils bearbeiten möchtest. Das lohnt sich ganz besonders, wenn es noch einige Wochen bis zum Klausurtermin sind.

2. Konzentration kommt nicht von alleine.

Wenn du Probleme hast, dich auf den Lernstoff zu konzentrieren können etwas Gymnastik oder ein paar Lockerungsübungen Wunder wirken. Stell dir eine Flasche Wasser und ein Glas auf den Schreibtisch und schalte dein Handy aus. Erst nach Ende des Lernens schaltest du dein Handy wieder ein - es ist nämlich der größte Störfaktor beim Lernen!

3. Weitere Ablenkungsmöglichkeiten ausmerzen

Chaos am Schreibtisch lenkt ab. Räume vor dem Lernen deinen Schreibtisch auf und leg nur die Bücher und Unterlagen darauf, die du zum Lernen brauchst. So wandert dein Blick nicht auf Fotos oder andere Papiere. Fernseher oder Radio sind wahre Aufmerksamkeitsvampire, die deine Konzentration immer wieder stören. Sie gehören abgeschaltet. Eine ruhige CD als leise Hintergrundmusik ist hingegen erlaubt.

4. Belohne dich!

Wer viel arbeitet, der hat sich auch etwas Belohnung verdient. Eine paar Kekse, im Sommer vielleicht ein kleines Eis. Fernsehen ist übrigens nicht als Belohnung geeignet, es macht deine Hirnzellen träge. Ein Treffen oder ein Telefonat mit deiner besten Freundin oder deinem besten Freund nach getaner Arbeit eignet sich viel besser, um abzuschalten.

5. Pausen sind wichtig

Um dir den Lernstoff optimal zu merken, bringt es nichts, stundenlang über Büchern zu hängen und zu verzweifeln. Teile den Lernstoff in Einheiten zu beispielsweise je einer Stunde auf. Jede Stunde machst du eine Pause von fünf bis zehn Minuten. Geh an die frische Luft oder entspanne dich mit geschlossenen Augen. Müdigkeit bekämpfst du am besten durch einen Spaziergang im Freien.

6. Bringe Struktur in deinen Lernstoff

Erstelle dir Gedächtnisstützen! Schmierzettel eignen sich wunderbar zur Niederschrift von Inhalten, die man sich einfach nicht merken kann. Direkt nach jeder Pause schaust du dir die Zettel wieder an und kümmerst dich um die wirklich wichtigen Themen. Ruhig Blut: Man kann nicht alles wissen und das wird auch niemand von dir verlangen. Jeder Stoff - und sei er noch so langweilig - ist zu kapieren. Es kommt nur auf die Technik und etwas Ausdauer an!

7. Entspannung nach dem Stress

Sport ist gut, um vom "Lernstress" herunter zu kommen. Auch ein kleiner Spaziergang hilft dir, dich abzureagieren. Merke: Das Lernen sollte nicht zu einer unliebsamen Pflicht verkommen, sondern eher voll in deinen Tagesablauf integriert sein. Erst wenn es genauso selbstverständlich für dich ist, ein Schulbuch aufzuschlagen, wie deine Zähne zu putzen, hast du es geschafft.

8. Wenn gar nichts mehr hilft...

Es ist mitten in der Nacht. Am nächsten Morgen schreibst du eine wichtige Klassenarbeit. Du hast das Gefühl, nichts zu können, kannst nicht einschlafen. Es klingt vielleicht seltsam, aber das einzige was in dieser Situation hilft ist ein gutes Buch zu lesen. Kein Lehrbuch, sondern einen Roman. Du wirst feststellen: Nach 10 gelesenen Seiten aus einem Buch, das nichts mit dem Lernen zu tun hat, fallen auch dir die Äuglein zu.